Tag Archiv für text

Immer gerade aus

Oh kommt her Ihr Damen und Herren
und lauscht nur einmal diesem Lied
Das ist der Blues dieses armen Jungen
der ganz langsam den Verstand verliert

Er sieht diese Welt aus Leuten und Dingen
nur mit etwas Phantasie
Beflügelt von einem Stückchen Wahrheit
oder war es Ironie

Immer gerade aus
der Zug ist unterwegs
Immer gerade aus
bis wirklich nichts mehr geht
Immer gerade aus
der Zug ist unterwegs
Auf der Straße der Freiheit
auf der mein/dein Name steht

Sie töten uns mit nur einem Füller
zwei Patronen und ein Zeichenblock
Grüß den Kaiser oder stirb für immer
laufe oder nimm den Stock

Doch schwere Zeiten gab es schon immer
auch wenn Du das nicht so siehst
Nimm dein Messer oder Deine Gabel
und sieh was Du dazwischen kriegst

Immer gerade aus

Doch noch ist der Hunger heilbar
die Zeit tropft aus der Uhr
Und die Kugel dreht sich langsam weiter
bis wieder einer den Verstand verliert

Immer gerade aus

Zuckersüß

Vielleicht bin ich auch nur so wie die meisten
die sich tagtäglich einfach selbst bescheißen
Sie verkaufen ihre Träume für ein bisschen Geld
doch was soll man schon machen … in so einer Welt

Entschuldigung es ist ja nicht persönlich gemeint
ich will ja nur sagen, wie´s aussieht oder scheint
Egal in welche Richtung ich heute noch geh
kurz bevor ich ankomm … ist es eh schon zu spät

Egal wie ich´s wende oder auch dreh
kommt´s heut nicht – kommt´s Morgen
oder war´s oft schon zu spät
nur eines ist sicher, vielleicht auch nur das
es kommt irgendwann, irgendwann … nur keiner war´s

Vielleicht ist ja aber alles nur Illusion
gefangen in der Matrix, wer weiß das schon
Nur eines ist sicher, vielleicht auch nur dies
das Leben schmeckt bitter
doch auch Zucker … Zuckersüß

Feuer

Siehst Du den Schatten an der Wand
versuch zu fangen mit der Hand
Das was so sehr zerbrechlich ist
das was so sehr mein Herz vermisst

Was einst die Freundschaft band
hat nun meinen Hass verbrannt
Was früher einmal richtig war
das ist heute nicht mehr wahr

Feuer – Feuer frei…
So lasst das Feuer frei…

Was einst mein Geist erfreut
hat mich so sehr enttäuscht
Mir meine kleine Seele nahm
der blinde Glaube trennt die Hand vom Arm

Was einst mein Herz erfreut
Hab ich auch nie bereut
Was einmal schön und gut
verbrennt noch in der Glut

Feuer – Feuer frei…
So lasst das Feuer frei…

Was einst einmal mein Glaube war
davon ist heute nichts mehr da
So leb ich in Gefangenschaft
warte bis die Nacht erwacht

Siehst Du den Schatten an der Wand
versuch zu fangen mit der Hand
Das was so sehr zerbrechlich ist
das was so sehr mein Herz vermisst

Feuer – Feuer frei…
So lasst das Feuer frei…